Alexander-von-Humboldt-Gesellschaft

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Die Alexander-von-Humboldt-Gesellschaft gründete sich am 07.04.1990 in Berlin. Sie ist eine offene, unabhängige und demokratische Vereinigung von Freunden Lateinamerikas, deren Mitglieder Interesse daran haben, Kontakte mit lateinamerikanischen Menschen zu pflegen. In einer Zeit zunehmender Ausländerfeindlichkeit will sie Verständnis für unterschiedliche Kulturen und Lebensweisen wecken, der Globalisierung der Weltwirtschaft die Globalisierung der Weltkultur, hier speziell der lateinamerikanischen Kultur, entgegensetzen und einen Beitrag zur Linderung von Not und Elend in jener Region leisten.
 
 
Dieser Zielstellung entsprechen die Veranstaltungen unserer Gesellschaft mit politischem Bil- dungscharakter. Die Vorträge, Rundtischgespräche, Filme und Musikdarbietungen zu lateinamerikanischen Ländern, ihrer Kultur, Geschichte, ihren ethnischen, geographischen und gesellschaftlichen Charakteristika unter Bezug auf die gegenwärtigen politischen und wirtschaftlichen Veränderungen bilden den Gegenstand der Veranstaltungen. Sie finden bei Partnern wie der Rosa-Luxemburg-Stiftung statt und stoßen auf reges Interesse. Die Veranstaltungen werden von Besuchern der Region, Lateinamerikanern sowie deutschen und internationalen Fachwissenschaftlern gestaltet.
 
 
Die Alexander-von-Humboldt-Gesellschaft vermittelt Wissen über exotisch erscheinende ferne Länder Süd- und Mittelamerikas und unterhält lebendige Kontakte und Beziehungen zu lateinamerikanischen Menschen. In diesem Sinne nutzt die Gesellschaft sowohl Studien- und Besuchsreisen von Mitgliedern nach Lateinamerika als auch Bildungsaufenthalte von lateinamerikanischen Partnern in der Bundesrepublik. Die Alexander-von-Humboldt-Gesellschaft spendete Wörterbücher für kubanische Germanistik-Studenten an der Universität Havanna. Mitglieder des Vereins waren bei der Abfassung der Dissertation von Wissenschaftlern aus Venezuela und Peru behilflich.
 
 
Dr. Winfried Hansch wirkte bei der Erarbeitung der Broschüre "¿Quién es quién? Lateinamerika in Berlin" mit.
 
 
Die 500. Wiederkehr der Entdeckung Amerikas war der Gesellschaft Anlaß, sowohl die historischen Aspekte dieses bedeutsamen, widerspruchsvollen und konfliktreichen Aufeinandertreffens zweier Kulturen zu behandeln, als auch gemeinsam mit ähnlich gearteten Körperschaften im In- und Ausland unseren Beitrag für ein friedliches, gleichberechtigtes, den Menschen dienendes Miteinander im Interesse der Lösung der Probleme unseres Planeten zu leisten.
 
 
Als Gründungsmitglied von "Venezuela avanza", Solidaritätsbündnis zur Unterstützung des neuen Venezuela, ist die Alexander-von-Humboldt-Gesellschaft stark engagiert in der Verbreitung von in den großen deutschen Medien totgeschwiegenen Informationen über den bolivarischen Prozeß in Venezuela und über die fortschrittlichen Entwicklungen in den ALBA-Ländern.
 
 
Vorsitzender des Vorstandes ist Dr. Winfried Hansch.
 
Ehrenpräsident der Gesellschaft war bis zu seinem Tode der Historiker Prof. Dr. Manfred Kossok.  

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Sprechstunde und öffentliche Vorstandssitzung:
jeden dritten Dienstag eines Monats um 18:00 Uhr; 10405 Berlin, Greifswalder Str. 33a,
Veranstaltungsraum der Stiftung Nord-Süd-Brücken, linker Seitenflügel, 4. Stock
(Nähe S-Bahnhof Greifswalder Straße, Straßenbahn M4, Haltestelle: Hufelandstraße)

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Satzung
 
(Statut)
 
 
des gemeinnützigen Vereins
 
 
Alexander-von-Humboldt-Gesellschaft e.V. /
 
Freunde Lateinamerikas
 
 
 
§ 1: Name, Sitz, Eintragung und Geschäftsjahr
 
 
1)   Der Verein führt den Namen »Alexander-von-Humboldt-Gesellschaft e.V. / Freunde Lateinamerikas« »
 
 
2)   Sitz des Vereins und Gerichtsstand ist Berlin.
 
 
3)   Die Eintragung in das Vereinsregister erfolgte am 19. Mai 1993.
 
 
4)   Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
 
 
 
§ 2: Zweck und Ziele der Gesellschaft
 
 
1)   Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
 
 
2)   Der Name des großen deutschen Humanisten, Wissenschaftlers und Forschungsreisenden kennzeichnet Ziel und Inhalt des Wirkens dieser Gesellschaft. Indem wir uns am humanistischen
     und völkerverbindenden Wirken Alexander von Humboldts orientieren, bekennen wir uns zu den Traditionen vielfältiger, einander bereichernder Kontakte zwischen dem deutschen Volk und
     den Völkern Lateinamerikas.
 
     Die "Alexander-von-Humboldt-Gesellschaft e.V. / Freunde Lateinamerikas" versteht sich als eine offene, unabhängige und gemeinnützige Interessenvereinigung von Bürgern, denen an
     Kontakten und Beziehungen zu den Menschen zwischen Rio Grande und Feuerland gelegen ist. Die Achtung der Rechte und Würde aller Menschen, gleichberechtigte Zusammenarbeit und
     uneigennützige Hilfe sind Grundprinzipien des Wirkens der Gesellschaft.
 
     Durch ein breites Spektrum von Initiativen und Aktivitäten auf den Gebieten Kultur und Sprachen, Geschichte und Völkerkunde, Politik und Sozialwesen, Ökonomie und Ökologie, welches
    möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht werden soll, möchte die Gesellschaft ihren spezifischen Beitrag für die Herausbildung eines Bewußtseins leisten, daß die akuten Probleme
    der Menschheit globaler Natur sind und nur gemeinsam und weltweit gelöst werden können.
 
    Dabei sind sich die Mitglieder der Gesellschaft der großen be­rechtigten Erwartungen bewußt, die die Menschen Lateinamerikas unter anderem auf die Bürger des neuen, geeinten
    Deutschlands setzen. Sie wollen zur Überwindung der Ungleichheiten in der Welt beitragen.
 
    In diesem Zusammenhang wird die "Alexander-von-Humboldt-Gesellschaft e.V. / Freunde Lateinamerikas" gemeinsam mit anderen humanitären und gemeinnützigen Organisationen
    konkrete Hilfsprojekte in Lateinamerika unterstützen bzw. initiieren, wobei sie ihr Hauptaugenmerk auf den sozio-kulturellen Austausch richtet. Die Gesellschaft organisiert oder unterstützt
    zweckgerichtet unter anderem:
 
     - Hilfsmaßnahmen für Entwicklungsprojekte in Lateinamerika, besonders im Bereich von Kultur und Bildung,
     - wissenschaftliche und kulturelle Veranstaltungen mit Bildungscharakter,
     - Publikations- und Forschungsvorhaben,
     - Hilfsaktionen für in unserem Lande lebende Lateinamerikaner,
     - Studien- und Bildungsaufenthalte.
 
     In diesem Sinne ist die Gesellschaft jederzeit offen für Kontakte, Zusammenarbeit, Vorschläge und Initiativen.
   
3)   Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
 
4)   Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln der Gesellschaft.
 
5)   Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
 
 
§ 3: Mitgliedschaft
 
1)   Mitglied der Gesellschaft kann jede Bürgerin oder jeder Bürger unabhängig von Staatsbürgerschaft oder Wohnsitz werden, wenn sie oder er das 14. Lebensjahr vollendet hat.
 
2)   Für die Aufnahme ist eine schriftliche, an den Vorstand gerichtete Beitrittserklärung erforderlich. Über Ehrenmitgliedschaften beschließt der Vorstand.
 
3)   Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Streichung oder Tod. Der Austritt muß schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden. Die Streichung erfolgt durch Vorstandsbeschluß, falls ein       Mitglied in grober Weise gegen das Statut oder Prinzipien der Gesellschaft verstoßen hat.
     Gegen die Streichung kann innerhalb von 2 Wochen nach Zugang des Vorstandsbeschlusses (durch Einschreiben mit Rückschein) begründeter Widerspruch eingelegt werden, über den der
     Vorstand auf der nächsten Sitzung mit 2/3-Mehrheit beschließen muß.
      Das Mitglied hat das Recht zur Teilnahme an der Beratung zu diesem Tagesordnungspunkt der Vorstandssitzung. Macht das Mitglied von seinem Widerspruchsrecht innerhalb der Frist
     keinen Gebrauch, so unterwirft es sich dem Streichungsbeschluß.
 
 
§ 4: Mitgliedsbeiträge
 
1)   Es ist ein finanzieller Mindestbeitrag zu entrichten. Die Höhe des Mindestbeitrages wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt. Ausgenommen von der Beitragspflicht sind
     Ehrenmitglieder der Gesellschaft.

2)   Einzelheiten werden durch die Beitrags- und Finanzordnung geregelt, die vom Vorstand zu beschließen ist.

§ 5: Organe der Gesellschaft
 
 
     Die Organe der »Alexander-von-Humboldt-Gesellschaft e.V. / Freunde Lateinamerikas sind:
                                               - die Mitgliederversammlung
                                               - der Vorstand
                                               - die Revisionskommission.
 
 § 6: Die Mitgliederversammlung
 
1)   Die ordentliche Mitgliederversammlung ist durch den Vorstand mindestens alle zwei Jahre durch schriftliche Einladung der Mitglieder an deren letzte bekannte Adresse unter Mitteilung der
     Tagesordnung mit Einhaltung einer Einladungsfrist von zwei Wochen einzuberufen.

2)   Die Mitgliederversammlung ist ferner einzuberufen, wenn dies
                      - mindestens ein Drittel der Mitglieder der Gesellschaft schriftlich und unter Angabe der Gründe   oder
                      - mindestens die Hälfte der Mitglieder des Vorstandes
 
      fordern.
 
3)   Die Mitgliederversammlung faßt ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Nur Beschlüsse über die Änderung der Satzung oder die Auflösung der Gesellschaft
     gemäß § 9 bedürfen der 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
 
4)   Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören :
                        - die Entgegennahme der Geschäftsberichte
                        - die Wahl der Vorstandsmitglieder, soweit unter § 7 Ziffer 2 nicht anders bestimmt,
                        - die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge gemäß § 4,
                        - die Wahl der Revisionskommissionsmitglieder
                        - die Beschlußfassung zu Grundsatzfragen, Satzungsänderung und zur Auflösung, soweit unter § 11 nicht anders bestimmt.
 
5)   Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Diese Niederschrift ist den Mitgliedern in geeigneter Form innerhalb von
     acht Wochen zugänglich zu machen. Einwände gegen diese Niederschrift können nur innerhalb von einem Monat nach diesem Zeitpunkt erhoben werden.
 
 
§ 7: Der Vorstand
 
1)   Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern.
 
2)   Die Amtszeit des Vorstandes beträgt in der Regel 2 Jahre. Der Vorstand bleibt so lange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt. Er hat das Recht, weitere Mitglieder in den Vorstand zu kooptieren.
 
3)   Zwischen den Mitgliederversammlungen leitet der Vorstand die Gesellschaft. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten.
 
4)   Zu den Aufgaben des Vorstandes gehören:
 
                        - die Wahl eines Vorsitzenden, mindestens eines Stellvertreters, des Schatzmeisters und des Geschäftsstellenleiters,
                        - die Planung und die Entscheidung über den Einsatz der Mittel der Gesellschaft,
                        - die Koordinierung von Aktivitäten und Kontakten.
 
      Der Vorstand führt die Geschäfte ehrenamtlich.
 
5)   Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Gesellschaft wird ein Bulletin herausgegeben.
 
 
§ 8: Die Revisionskommission
 
1)   Die Revisionskommission besteht aus 2 Revisoren, die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt werden.
 
2)   Die Mitglieder der Revisionskommission dürfen nicht dem Vorstand angehören. Sie werden zu allen Tagungen des Vorstandes eingeladen.
 
3)   Die Revisionskommissionsmitglieder sind jederzeit berechtigt, die Einhaltung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung sowie die Korrektheit im Umgang mit den materiellen und
     finanziellen Mitteln der Gesellschaft zu kontrollieren. Der Vorstand stellt dafür die Unterlagen auf Verlangen der Revisionskommission zur Verfügung.
 
4)   Die Revisionskommission ist der Mitgliederversammlung rechenschaftspflichtig.
 
 
§ 9: Auflösung der Gesellschaft
 
1)   Die Auflösung der Gesellschaft kann nur von einer besonderen, zu diesem Zwecke einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
 
2)   Das bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke vorhandene Vermögen ist zu steuerbegünstigten Zwecken im Interesse Lateinamerikas zu verwenden.
 
3)   Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
 
 
§ 10: Schlußbestimmungen
 
Die vorliegende geänderte Satzung (Statut) wurde vom Vorstand auf seiner Sitzung am 13.10.1992 gemäß den Festlegungen der Gründungsversammlung der Alexander-von-Humboldt-Gesellschaft vom 09.11.1991 beschlossen und tritt mit der Registrierung des Vereins in Kraft. Änderung des § 7 (1) durch Beschluß der Mitgliederversammlung vom 29.11.2007 wurde am 28.04.2008 beim Registergericht eingetragen.
 
§ 11: Ermächtigungsklausel
 
 
Der Vorstand ist ermächtigt, durch Beschluß, abweichend von den Bestimmungen des § 6 Ziffer 3 und 4, Veränderungen der Satzung vorzunehmen, die vom Registergericht oder vom Finanzamt verfügt oder angeregt worden sind. Diese sind den Mitgliedern in schriftlicher Form zur Kenntnis zu geben.
 
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